Aachen ist schon auf den ersten Blick sehenswert: wer zum ersten Mal hierher kommt, erblickt keine mächtige Silhouette, sondern eine Stadt im Grünen. Aachen schmiegt sich in einen weitläufigen Talkessel, umgeben von Feldern, Wäldern und Hügeln.
Unmittelbar am Dreiländereck Deutschland/Niederlande/Belgien liegen die Naturparks des Hohen Venn und der Eifel vor den Toren der Stadt. Und Aachen läßt es sprudeln: seine heißen Quellen werden seit zwei Jahrtausenden geschätzt. Seither hat Aachen beste Verbindungen in ganz Europa: heute sind es die Autobahnen nach Köln und Düsseldorf, Amsterdam, Brüssel und Paris; die Flughäfen Maastricht/Aachen, Düsseldorf, Köln und Brüssel; die Bahnlinie Köln/Düsseldorf-Brüssel-Paris/London.
Die Kultur des Abendlandes hat viele Wurzeln, eine davon ist in Aachen lebendig. Die Römer siedelten sich hier an, weil sie die Thermalquellen schätzten, die mitten unter der heutigen Innenstadt liegen. Wer auf dem "Hof" steht, spürt sofort die Spannung zwischen modernster Architektur und einem der ältesten Plätze der Stadt. Diesen Reiz des Historischen inmitten der Gegenwart verspürt auch der "Katschhof", ein Geheimtip unter den schönsten Plätzen Europas: auf der einen Seite der Dom, in dem die Königskrönungen des Mittelalters stattfanden, auf der anderen Seite das gotische Rathaus, auf den Fundamenten der Pfalz Karls des Großen. Und rundherum verleihen selbstbewußte Bürgerhäuser der letzen Jahrhunderte dem Bummeln in der Fußgängerzone ein ganz besonderes anregendes Flair. Aachen erwartet Sie.
Studieren und Forschen ? in Aachen ist beides eng miteinander verbunden. An dem traditionsreichen Hochschulstandort ist ein Netz aus Instituten für Forschung und Entwicklung gewachsen, die dicht mit der Lehre verbunden sind. Und die rheinische Hochburg für Technik und Naturwissenschaft (die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule) ist heute um viele Facetten des akademischen Betriebs bereichert. So umfaßt die RWTH auch eine medizinische Fakultät. An der Fachhochschule Aachen werden Ingenieure, Wirtschaftler und Designer ausgebildet. Die Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen konzentriert sich auf Sozialarbeit und Sozialpädagogik, und an Aachener Abteilung der Hochschule für Musik Köln studieren Musiker, deren Laufbahn oft im Aachener Theater beginnt.
Der Kultur wegen nach Aachen ? das ist keineswegs abwegig. Ganz im Gegenteil: das Aachener Spektrum herausragender Kunst schätzen nicht nur Kenner. Die Kunstschätze, zum Beispiel im Ludwig-Forum für Internationale Kunst (einer ehemaligen Fabrik im Bauhaus-Stil), werden Sie begeistern. Und als Kontrastprogramm anschließend in die einzigartige Domschatzkammer, wo die wertvollste Sammlung religiöser Kunst nördlich der Alpen zu sehen ist: ein Muß für jeden Besucher!
Doch damit nicht genug. Man darf Aachen selbstverständlich nicht verlassen, ohne den Dom selbst und den Krönungssaal des historischen Rathauses bewundert zu haben. Das Suermondt-Ludwig-Museum lockt mit Malerei und Skulptur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Im Museum der romantischen Burg Frankenberg werden Sie sich in die spannende Stadtgeschichte vertiefen. Dann sollten Sie sich Zeit nehmen für Mediengeschichte, die im Internationalen Zeitungsmuseum (direkt in der Innenstadt) aufgearbeitet ist. Ebenso zentral liegt das Couven-Museum im eleganten Haus Monheim, das bürgerliche Wohn- und Lebenskultur des 18. und 19. Jahrhundert beherbergt. Deshalb: Die Wege der Kultur führen Sie nach Aachen.
Sobald es Frühling wird, die Temperaturen steigen und die Lebenslust wächst, zieht es ganz Aachen auf die Plätze der Stadt. Erleben Sie einmal einen ganz normalen Sommerabend auf dem Markt vor dem historischen Rathaus: voller Menschen, die in Gruppen zusammenstehen, sitzen, musizieren, lachen, zur nächsten Kneipe weiterziehen - eine dichte Atmosphäre sprühender Ausgelassenheit und Freude, die Sie vielleicht in Italien oder Spanien erwartet hätten. Und Sie werden wiederkommen wollen.
Vielleicht zu einem der vielen Anlässe, die das Jahr in eine Sammlung geselliger Höhepunkte verwandeln: zum vielfältigen Kultursommer; zum bunten Stadtfest; zu den regelmäßigen Märkten der Künstler und Kunsthandwerker; zu einem der Flohmärkte; zum berühmten rheinischen Karneval in seiner Aachener Prägung; und zum romantischen Weihnachtsmarkt. Sie sehen: es gibt viel zu entdecken.

Die schwefelhaltigen Quellen in Bad Aachen, über 30 an der Zahl, bis zu 74°C heiß, mit hohem Anteil vieler Mineral- und Spurenelemente, verwöhnen seit zweitausend Jahren den Körper mit allen Sinnen. "Aquae Granni", die Thermalquellen des keltischen Wasser- und Heilgottes Grannus, nannten die Römer ihren Badeort. Seither wird hier das Kuren kultiviert. Die Zeiten, zu denen Kaiser in Bad Aachen ihre Energie aufgefrischt haben, sind zwar vorbei. Doch in dieser Tradition ist noch heute jeder bürgerliche Kurgast König in Bad Aachen. Königlichen Genuss verheißt die Stadt mit ihrer 2000-jährigen Badetradition nun auch mit dem neuen, freizeitorientierten Thermalbad. Die Carolus Thermen Bad Aachen - am Rande des Kurparks gelegen und in ihrer Angebotsvielfalt einzigartig - werden schon bald zu den Premiumadressen in Deutschland und dem benachbarten Ausland zählen.